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11.06.2018, 14:39 Uhr
1. Spatenstich auf dem Jüdischen Campus
80 Jahre nach der sogenannten Reichskristallnacht, dem Progrom gegen die jüdischen Mitbürger, entsteht der neue jüdische Campus mit Kindergarten, Grundschule, Gymnasium und Veranstaltungsräumen in Wilmersdorf. Zum 1. Spatenstich waren Susanne Klose (Fraktionsvorsitzende), Judith Stückler (Stellv. Vorsteherin), die Bezirksverordneten Reinhold Hartmann und Serdar Bulat sowie der Bundestagsabgeordnete Klaus-Dieter Gröhler der Einladung von Rabbiner Yehuda Teichtal gefolgt und wünschten dem Bauvorhaben Masal Tov!

Das Bauvorhaben wird auf Beschluss des Deutschen Bundestages mit 2 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt ermöglicht. Ich freue mich, dass es mir gelungen ist, meine Kollegen im Haushaltsausschuss für eine Förderung dieses Projektes zu gewinnen.

Sicherlich wird der Neubau dazu beitragen, dass sich jüdisches Leben in Berlin weiter vielfältig entwickeln kann und die jüdische Kultur noch mehr zu einem wichtigen Bestandteil der Berliner Vielfalt wird. Nach dem Holocaust ist das alles andere als selbstverständlich und damit besonders unterstützendswert. Dass der Jüdische Campus in Charlottenburg-Wilmersdorf entsteht, also jenem Teil Berlins, in dem vor der NS-Barbarei die meisten Juden in unserer Stadt lebten, ist ein besonderes Geschenk. Die zwei Millionen Euro des Bundes sind sehr gut investiertes Geld für jüdisches Leben in Deutschland insgesamt.

 

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