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27.09.2018, 11:03 Uhr
Politik am Abend
Ein Jahr im Deutschen Bundestag
Im Rahmen von Politik am Abend war am 25. September mein junger CDU-Kollege Philipp Amthor MdB im Café Wahlkreis zu Gast. Philipp Amthor, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern, berichtete nach 366 Tagen im Deutschen Bundestag über seine Erfahrungen als zweitjüngster Abgeordneter und jüngster der CDU. 

Der Abend begann mit einem kurzen Abriss der überraschenden Geschehnisse des Nachmittags im Zusammenhang mit der Neuwahl des Fraktionsvorstandes der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Gemeinsam dankten wir Volker Kauder MdB für 13 Jahre Fraktionsvorsitz und wünschten seinem Nachfolger, Ralph Brinkhaus MdB, viel Erfolg für die neue Aufgabe.

Danach erzählte Philipp Amthor vom Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern, von seinen ersten Tagen im Bundestag wie auch von seiner heutigen Arbeit im Innenausschuss. Er betonte, dass er es gleichzeitig als Fluch und Segen empfinde, der jüngste direktgewählte Abgeordnete zu sein. Einerseits habe man ihn vielfach unterschätzt, obwohl er sehr viele Interviewanfragen gehabt und eine große Aufmerksamkeit erfahren habe. Andererseits falle es ihm als jungem Abgeordneten leicht, erfahrene Politiker um Rat zu fragen, aber er bekomme öfter „gute Ratschläge“, als er sie haben wolle. Sein Fazit nach dem ersten Jahr: „Es gab sehr viel Ernsthaftigkeit, aber auch Spaß.“

In der anschließenden lebhaften Diskussion wurde nicht nur auf die Situation in Mecklenburg-Vorpommern eingegangen, sondern auch über die Asylproblematik und das Fachkräftezuwanderungsgesetz diskutiert. Zudem wurde über die Schwierigkeiten der Parteien gesprochen, den Spagat zwischen Basis und Wählerschaft zu meistern und ein Ausblick auf die Europawahl im Mai 2019 gewagt.