Welche Schlüsse müssen aus der Corona-Krise gezogen werden?

Insbesondere dürfen keine voreiligen Schlüsse gezogen werden.

Eine solche Krise müssen wir alle das erste Mal bewältigen. Welche Bereiche sind die, in denen die Bezirke etwas bewegen können und die, die uns alle betreffen. Ein gesellschaftliches Umdenken muss mit Sicherheit in der Daseinsvorsorge und den sogenannten systemrelevanten Berufen stattfinden. Vorsorge heißt eben auch, dass man nicht alles in großem Umfang sofort benötigt, es aber für den Ernstfall vorhalten muss. Was ist es uns als Gesellschaft finanziell wert, Schutzmaterial und Krankenhausbetten bereit zu halten und welchen Respekt bringen wir beispielsweise pflegenden Berufen entgegen oder dem Verkauspersonal im Supermarkt? Ein Problemfeld, welches allen bekannt war und ist, ist die Digitalisierung. Wir müssen erheblich in die Ausstattung unserer Bezirke investieren, auch in die unserer Schulen. Alle Schüler müssen dieselben Voraussetzungen erhalten, wenn wir Chancengleicheit wollen und Schule auf das Leben vorbereiten soll. Positiv ist die gegenseitige Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Menschen in unserem Bezirk. Eine Schlussfolgerung ist sicher die, dass wir aufeinander zählen können und der Staat nicht allein alles richten kann und auch nicht muss.

Dieser Beitrag erscheint in der Mai Ausgabe der Gazette.

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