Grüner Baustadtrat gegen das Hochbeet in der Fredericiastraße?

Neues vom Bauzaun

Im Mai 2016 wurde aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht ein Bauzaun um diesen Teil des Hochbeetes aufgestellt, da die Mauer ganz offensichtlich marode ist.

Da die Bitten der Anwohner nach einer zügigen Sanierung beim damals zuständigen SPD-Baustadtrat und aktuell zuständigen Grünen-Baustadtrat auf taube Ohren stießen, hat der Bezirksverordnete Ariturel Hack (CDU) im September 2019 einen Antrag dazu in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingebracht.

Fast ein Jahr später, im August 2020, erfolgte seitens der BVV endlich der langersehnte Beschluss zur Sanierung. In seinen Ausführungen teilte der Grünen-Baustadtrat jedoch mit, dass es bei den geplanten Sanierungskosten zu einem exorbitanten Anstieg gekommen ist. Ursprünglich waren für die Sanierung des maroden Teilstücks 60.000 € veranschlagt. Jetzt spricht er von bis zu 500.000 €.

Denn, der Grünen-Baustadtrat vertritt auf einmal die Meinung, dass eine Sanierung des maroden Teilstücks nicht mehr möglich sein soll. Für ihn komme nur noch der komplette Neubau des Hochbeetes in Frage. Dies wird von der CDU jedoch stark bezweifelt. Vielmehr scheint es sich hierbei um eine politische Taktiererei zu handeln, bei der man bei ungewollten Projekten die Kosten künstlich aufbläst und diese dann mangels Finanzmittel auf die lange Bank schiebt.

Auch hier hat der Grünen-Baustadtrat bereits mitgeteilt, dass er die benötigten Mittel nicht zur Verfügung habe und deswegen sogar den kompletten Verzicht auf das Hochbeet anregt. Fakt ist, dass dieses Sanierungsprojekt nun in den Investitionsplan aufgenommen und mit ausreichend Mitteln ausgestattet werden muss – und das kann dauern.

Eines ist sicher: der Bauzaun wird uns noch eine Weile beschäftigen. Wie genau die Planungen des Bezirks sich in dieser Hinsicht entwickeln, wird Ariturel Hack mit Hilfe weiterer Anfragen in Erfahrung bringen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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