NEUE AUFGABEN FÜR DAS MEDIENBOARD: KOALITION WILL FILMFESTSPIELE FÖRDERN

Teddy Award und Jüdische Filmfestspiele erhalten künftig Unterstützung

(c) Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten
(c) Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten

Berlin ist ein Mekka für Filmfreunde und Cineasten, nicht nur dank der Berlinale. Hier finden Filmschaffende das ganze Jahr über die Voraussetzungen, ihre kleinen und großen Produktionen einem interessierten und anspruchsvollen Publikum vorzustellen und sich dem künstlerischen Wettbewerb zu stellen. Der schwul-lesbische Teddy-Award und das jüdische Filmfestival haben sich in den vergangenen Jahren zu wichtigen Höhepunkten im Kinojahr und zu Standortfaktoren für die Film- und Medienhauptstadt Berlin entwickelt.

Die CDU und SPD haben sich deshalb darauf verständigt, die chronisch klammen Festspiele künftig mit jährlich 30.000 Euro zu unterstützen. Hierfür hatte sich auch Stefan Evers, Kulturexperte der Berliner CDU-Fraktion, im Abgeordnetenhaus engagiert: „Der Teddy Award und die jüdischen Filmfestspiele werden international beachtet, bringen Kulturschaffende aus aller Welt in Berlin zusammen und stärken so unsere Medien- und Kreativwirtschaft. Außerdem leisten die Beiträge für beide Festivals einen Beitrag dazu, Toleranz, Akzeptanz und Respekt für unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen zu fördern.“ Berlin habe sich auch dank des Teddy Award in den letzten Jahrzehnten zum internationalen Leitmarkt für sogenannte Off-Produktionen entwickelt.

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