Neues aus dem Sozialausschuss

Am 8. Januar 2013 war der Berliner Abgeordnete Joachim Krüger, beim Jour Fixe der JU Charlottenburg-Wilmersdorf zu Gast, um von seiner Arbeit in der Partei, in den Ausschüssen und Verbänden zu berichten. Krüger ist unter anderem Mitglied im Sozialausschuss des Abgeordnetenhaus und kennt die politische Arbeit von der Pike auf.

Seit 1967 Jahren ist der  62 jährige Mitglied der CDU, zuvor war er schon treuer Parteigänger der Jungen Union – und zwar in Charlottenburg-Wilmersdorf. Da kann es niemanden Wunder, dass Krüger zwischendurch immer wieder ins Erzählen geriet und Schwänke aus seiner JU-Zeit zum Besten gab. Auch einige alte JU-Zeitungen – damals ein absolutes Novum – hatte er mitgebracht.

Der pensionierte Lehrer schilderte ausführlich die oft heiklen Verhandlungen mit anderen Parteien im Abgeordnetenhaus, die sich oft bis in die Nacht hinzögen. „Reich wird man dabei auch nicht“, erklärte Krüger. Ein Mitglied erhalte rund 3370 Euro brutto, in der Regel erfolge die Tätigkeit daher neben dem Beruf.

Auf die kritischen Fragen diverser JU-Mitglieder, weshalb die CDU den Blödel-Bürgermeister Wowereit trotz Flughafendesaster weitertrage, entgegnete Krüger, dass wir uns als Partei bereits durchaus kritisch zu diesem Thema äußern, jedoch ebenfalls zu unserem Wort stehen, dass wir im Rahmen der Koalitionsvereinbarung gegeben haben. Es muss klar werden: „Die CDU ist in Höhen und in Tiefen ein verlässlicher Partner“. Nichtsdestotrotz gelte es die Vorgänge um den Flughafen BER lückenlos aufzuklären und die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen.

In der Runde sprach man sich geschlossen für die Offenhaltung des Flughafen Tegel aus.

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